Samstag, 8. November 2008

Sonntag, 2. November 2008

Es wird Zeit...

...den Staub hier wegzupusten und es sich wieder schön gemütlich zu machen im Computer-Sessel! Seit meinem letzten Eintrag sind einige Monate vergangen. Wir sind umgezogen, haben gebaut und es war viiiiiiiiiiel Arbeit. Nun ist es schon einigermaßen gemütlich und ich freu mich auf die Adventszeit, eigentlich meine liebste Zeit im Jahr.

Mila ist nun schon 2 Jahre alt, eine Zuckerschnute mit dem grössten Dickkopf, den es auf dieser Erde gibt glaube ich und ebenso grossem Charme! Sie ist nun auch bereits ein Kindergarten-Kind und liiiiiiiiiebt den KiGa!

Philipp ist weiterhin der Charmeur vor dem Herren, allerdings mit einer grossen Portion Frechheit. Er ist auch ein sehr glückliches I-Dötzchen und ist einfach nur zum knutschen, was ich ihm aber natürlich nicht sagen darf *seufz*. Tja, nun beginnt das Alter wo Mütter einfach ausser Haus als meist peinlich gelten und drinnen gar nicht mehr nachkommen mit dem Schmusebedarf eines kleinen Ödipusses.

Stricken tue ich auch wieder fleissig *lol* (darf ich FLEISSIG überhaupt sagen, wenn ich so sehe, was all die fleissigen Strickbienen wieder so fabriziert haben in den letzten Monaten???).

Einen schönen Gruss an Alle (falls hier überhaupt noch jemand liest *hihihi*) und bis bald

Isabelle

Dienstag, 19. Februar 2008

Die Sonne inspiriert...

Frühling lässt sein blaues Band

wieder flattern durch die Lüfte,

süße wohlbekannte Düfte

streifen ahnungsvoll das Land….

Montag, 18. Februar 2008

Fast eingestaubt...

Nu möchte ich doch endlich mal wieder den Blog mit Leben füllen. Kläglich habe ich ihn vernachlässigt.... Nun hier ein paar Bilder aus den letzten Wochen!!


ALAAAAAAAFFF!!






Viiiiiiel Interessantes gibt es momentan nicht zu vermelden. Nachdem wir allesamt den Januar mehr krank als gesund verbracht haben, erholen wir uns nun im Februar in der Sonne und laden die Batterien wieder auf.

Bis bald und liebe Grüsse
Isabelle

Montag, 31. Dezember 2007

GUTEN RUTSCH!!!

Ich wünsche Euch von Herzen einen guten Rutsch, eine gesundes und wundervolles neues Jahr und mir selbst wünsche ich ein paar FO's mehr im nächsten Jahr und die Ausdauer nicht nur ganz viele Stricksachen zu beginnen, sondern auch fertigzustellen *räusper*

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Die traurige Traurigkeit


Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub auf dem Wege saß, schien fast körperlos. Sie erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: "Wer bist du?"

Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und leise, dass sie kaum zu hören war.

"Ach, die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte grüßen.

"Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch.

"Natürlich kenne ich dich! Immer wieder hast du mich ein Stück des Weges begleitet."

"Ja, aber...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"

"Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtling einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"

"Ich... bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.

"Die kleine alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt."

Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. "Ach, weißt du", begann sie zögernd und äußerst verwundert, "es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest." Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muss sich nur zusammenreißen. Und spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."

"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir schon oft begegnet."

Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. "Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu."

Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlte, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. "Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt."

Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: "Aber ... aber - wer bist eigentlich du?"

"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen.
"Ich bin die Hoffnung."

Inge Wuthe